Weihnachtsstöckchen

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Und da hab ich mir es einfach geschnappt, das Weihnachtsstöckchen von Sari. Ich fand es schön, weil es mal nicht ein entweder- oder Stöckchen ist, sondern ganz individuell. Es geht um Weihnachtstraditionen, welche jeder irgendwie selbst entwickelt oder übernimmt. 5 davon soll man beschreiben. Hier sind meine fünf.

1. Plätzchen backen

Bei uns gab es schon immer in der Adventszeit selbstgebackene Plätzchen. Spritzgebäck, Dutzen, Vanillekipferl, Kokosmakronen, Falsches Brot usw. usw… Meine Mama hat früher bis zu acht verschiedene Kekssorten gebacken. Nachmittags haben wir dann oft gemeinsam zur Kaffeezeit zusammengessen. Sie machte einen teller fertg, wo für jeden von jeder Sorte ein Keks drauf war.  Die Tradition habe ich übernommen, so mehr oder weniger. Denn ich backe auch unheimlich gerne und das nicht nur zu Weihnachten. Zur Adventszeit backe ich dann also auch meie Plätzchen. Zwar keine acht Sorten wie meine Mama, aber ein paar. Das Spritzgebäck gehört jedes Jahr dazu. Dieses Jahr haben wir außerdem Kinderkekse gebacken, welche die beiden Krümelausgestochen und verziert haben und Knopfkekse haben wir gemacht. Zwischendurch hab ich dann noch ruck zuck Schnickerdoodles gebacken, für einen Besuch einer Freudin. Das Rezept gibt es auch noch. Nun sitzen die beiden Krümel und ich des öfteren Nachmittags meist in der Küche bei Kerzenschein, Kakao, Kaffee oder Tee und genießen unsere Kekse, lachen und erzählen.

2. Selbstgenmachter Adventskalender

Schon als Kind bekam ich von meinen Papa und seiner damaligen Freudin jedes Jahr einen selbstbefüllten Kalender. Als Kind war ich zudem immer stolz das ich zwei oder manchmal sogar drei Kalender hatte. Da es meist noch hier und da einen Schokikalender gab. Ich fand es immer toll einen selbstbefüllten Kalender zu haben. Mal war ein Ü- Ei drin, mal 2 Euro etc. . Den Kindern habe ich bisher auch jedes Jahr seit die je 1 Jahr als sind einen gemacht. Der erste vom großen Krümel weiß ich noch bestand aus Früchteriegeln und Traubenzuckerlollies. Dieses Jahr hab ich auch wieder welche gemacht, diesmal in Cafe to go Bechern. Es sind Dragons Firguren und Lego beim großen drin, neben Schoki und beim kleinen Krümel sind Haarspangen und etwas von Playmobil 123 drin.  Ich finde so hat die Wartezeit aufs Christkind eine persönliche Note und macht es noch spannender.

3. Krippe und Krippenspiel

Diese Tradition ist nun irgendwie erst mit den Krüeln gekommen oder ich kann mich nicht erinnern. Aber seit dem die beiden da sind habe ich eine schöne Holzspielkrippe unterm Baum. Bis zum Heiligen Abend fehlt da das Christkind und die Könige. Aber ich finde es schön die Krippe aufzustellen und dabei die Geschichte zu erzählen. Eine Spielkrippe is es deshalb erstmal, da die beiden und vor allem der kleine Krümel eben noch so klein sind, dass sie damit auch spielen wollen und eine andere Krippe einfach den Anforderungen nicht entsprechen würde. Das Krippenspiel am Heiligabend hat sich durch meine Freudin irgendwie so eingeschlichen bei uns. Sie ist Gemeindereferentin und leitet bei sich immer das Krippenspiel. Da dies nicht hier bei uns im Dorf ist fahren wir immer ein wenig. Jedoch fanden wir es bisher jedes Jahr schön am Nachmittag dorthin. Die ganze Kirche voll mit Kindern und deren Eltern.Das Krippenspiel, welches die Kinder aufführen und zum Schluss werden von allen Kindern in der Kirche zwei Tannen am Altar mit Sternen geschmückt. Die Sterne bringt jedes Kind von zu Hause, gebastelt mit. So entstehen nachher zwei tolle Bäume.

4. Der Ablauf an Heiligabend

Irgendwie hat der auch bei uns Tradition. Zeitlich manchmal etwas flexibel aber ansich immer die selbe Reihenfolge. Am Vormittag wird meistens vorbereitet. Das Essen usw. Am Nachmittag fahren wir dann zum Krippenspiel. Wenn wir wieder daheim sind gibt es immer lecker Essen. Mal Braten, mal Steaks, dies Jahr evtl. Rouladen. Aber meist mit Knödel und dann Rotkohl oder anderen leckeren Gemüse. Anschließend wird aufgeräumt. Je nach Wetter noch ein kleiner Spaziergang und meist ist dann gegen 18 Uhr die Bescherung. Die Krümel dürfen an diesem Abend dann auch immer etwas länger wach bleiben. Schließlich will ja auch alles ausprobiert werden und aufgekratzt ist man eh total. Außerdem gehört es für mich dazu, das der Adventskranz ein letztes mal an ist und eine schöne Weihnachts CD läuft. Was mir leider immernoch fehlt, aber nicht weil es das nicht gibt sondern weil ich nicht das passende gefunden habe ist eine Weihnachtsglocke. Das fand ich als Kind schon immer schön, wenn sie klingelte wussten wir,das dass Christkind da war.

5. Lichter

Ich liebe es in der Weihnachtszeit mit Lichtern zu dekorieren. Sei es Kerzen, welche auf den Kranz in Gläsern oder Häuschen verweilen oder Lichterketten, welche sich hier und da tummeln. Auch meine Weihnachtssterne mit Licht hängen jedes Jahr im Fenster und die beleuchtetend Weihnachtsäste sind in der großen Bodenvase. Ein Lichterschlauch ziert im Winter unser Balkongeländer und zaubert so auch draußen einen Funkel in die Dunkelheit. Ich finde es einfach schön und gemütlich. Das Funkeln ud Glitzern dabei.

So das waren unsere bzw. meine Weihnachtstraditionen, vielleicht möcht ja noch jemand das Stöckchen einsammeln und mitnehmen.


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