Ein neuer Abschnitt…

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begann für mich und den kleinen Krümel am Anfang der Woche. Für wen er nun größer war kann ich nicht sagen, aber ich denke wir beiden haben auf unsere Art uns damit arrangiert. Für mich hieß es nun am Montag wieder zurück ins Arbeitsleben. Dies geschah mit gemischten Gefühlen. Denn der kleine Krümel ist doch noch so klein und doch schon so groß. Also stand ich am Montag früh auf, machte die Kindergartenboxen fertig und brachte die Kinder mit mehr eingeplanter Zeit in den Kindergarten.  Denn und das ist der neue Abschnitt des kleinen Krümels. Sie ist nun ein Kindergartenkind seit Montag. Eine richtige Eingewöhnung aller Berlinder Eingewöhnungsmodell oder angelehnt daran gibt es hier selbst bei den Kleinen nicht. Hier wird hingebracht und individuell geschaut. Deswegen hatte ich mir einfach mehr Zeit eingeplant. Aber ich muss sagen, sie hat die Woche super gemeistert. Am Montag noch alles aufregend, hat sie es noch nicht richtig realisiert. Danach die Tage kam mal mehr mal weniger ein „Mama“ (bitte geh nicht) hinter her. Jedoch gab es keinen Tag Tränen und am Mittwoch und Freitag winkte sie mir sogar ein fröhliches „Tschüss“ entgegen. Ganz zu schweigen von den mehr oder weniger freudigen Begrüßungen beim abholen. Was aber wohl mehr daran lag, das an manchen Tagen der große Krümel einfach noch länger bleiben durfte, was aber an der Eingewöhnung liegt. Demnächst dürften beide nämlich bis 16 Uhr bleiben. Der Große durch Vorschule eh einen Tag und ich werde die 2 Stunden „Freizeit“ in Zukunft für Sport, Haushalt etc. nutzen. Damit es zum Abend hin wieder mehr entspanntere Qualittime gibt. Aktuell essen also beide Mittag im Kiga und ruhen sich aus und dann wird zumindest der kleine Krümel abgeholt. Vorallem der Große der sonst vorm mittag abgeholt wurde findet es klasse und freut sich darauf im Kiga Mittag zu essen und zu ruhen. Rundum kann ich sagen, das die Kleine das super mitmacht und bisher hörte ich keine Klagen. Nur Mittagschlaf mag sie nicht so machen, bis auf einen Tag. Ich denke jedoch, das sich das noch einspielen wird. Hier zu Hause schläft sie noch nicht alleine eine ohne Kontakt und das hat sie im Kiga ja nicht. Doof ist nur, das sie dann Nachmittags je nach Programm im Auto einschläft. Vorteil es geht abends schneller. Aber vielleicht ist auch einfach die Zeit von jeden Tag schlafen vorbei.

Nun aber zurück zu mir. Ich brachte also die Kinder weg und fuhr nach einer Weile los Richtung Arbeit.. Ich war wie fast erwartet viel zu früh da, aber lieber zu früh als zu spät. Ich wurde in der Gruppe herzlich begrüßt und auch von den Eltern, wenn ich mich vorstellte. Wenn ich komme gehts dann meist mit Frühstück los und danach machen wir so aller Hand im Wald bzw. in unseren Waldbereich (Gruppe). Von Hämmer und sägen über Rollenspiele, Wasserbahn in der Erde  bauen bis hin zum ballancieren auf der Slackline oder einfach mal auf der Bank sitzen und kuscheln. Eigentlich fast wie in einer „normalen“ Kita auch nur eben draußen und mit vielen Naturmaterialien. Duplosteine etc. sucht man nämlich vergebens. Irgendwann gibt es dann Mittagessen und ein paar Kinder gehen schlafen. Und dann ist mein Tag auch schon fast wieder um. Und nach einer Woche kann ich sagen, das es mir Spaß macht und mich wohl fühle. Manchmal etwas mulmig, wegen dem kleinen Krümel aber sonst. Klar muss ich mich genauso erstmal eingewöhnen, aber ich bin schon mittendrin. Nach einen Gepräch am Ende der Woche fühle ich mich auch bestärkt darin, das es eine gute Etscheidung war und mein Gefühl sich nicht täuscht. Malschauen, vielleicht mache ich mal ein paar Bilder, wenn keine Kinder da sind uns zeige sie euch um einen kleinen Eindruck zu verschaffe wo und wie ich nun arbeite.  Auf jedenfall hat sich im Laufe der Woche morgens die Zeit schon geändert, wann ich die Kinder bringe und ich bleibe nicht mehr so lange da. Mein Arbeitsweg, kann ich wenn mir langweilig ist varieren. Gibt 3 verschiedene gleich lange Wege dorthin und jeden kenne ich mittlerweile,ebenso wie lange ich fahre. Nun muss sich hier zu Hause noch alles einspielen, damit nach der Euphorie des Neuen auch weiterhin alles am Laufen bleibt. Denn nun bin ich ja nicht mehr nur Mutter/Hausfrau sondern arbeite wieder, was auch ein Umdenken im Haushalt, Organisation de Nachmittages etc. bedeutet.  Und leider immernoch der Hausbau, welcher irgendwie nur schleppend vorwärts geht. Aber dazu demnächst endelich mal einen neuen, eigenen Post.


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