Allgemein, Kinderwelt

Den Weg zur Kommunion begleiten

Der Weg zu Gott oder wir machen und auf dem Weg zur Kommunion. Damals entschieden der Mann und ich uns dafür die Kinder katholisch taufen zu lassen und nicht wie ich evangelisch. Wir sind nun nicht die aller Heiligsten, aber es gehört für uns dazu.  Für uns war aber auch immer wichtig die Kinder in ihrem Glauben, mit ihrem Fragen etc. zu unterstützen, sie aber zu nichts zu zwingen. Warum sollten wir Ihnen auch Veranstaltungen, Glauben o.Ä. aufzwingen? Erreichen wir da nicht eher das Gegenteil? Immerhin sollen sie mal zu individuellen Erwachsenen aufwachsen, mit eigenen Werten, Charakter und Leben. Nicht eine Kopie von uns oder irgendwem werden. Nun sind wir seit dem Herbstferien in der Kommunionsvorbereitung. Ein Stück näher zu Gott. Der große Krümel hat viel Spaß daran. Für mich ist es alles Neuland, aber ich denke ich schlage mich ganz gut. Zur Vorbereitung zählen neben Pflichtveranstaltungen wie Seelsorge und Tischmüttertreffen, in denen nochmal Themen vertieft werden, auch Gottesdienste besuchen und gestalten und Ausflüge. So waren wir in der Weihnachtszeit auch viel eingebunden. Es gab 2 Pflichtgottesdienste und den Heiligabend Gottesdienst. Am 1. Advent wurden die Kommunionskinder der Gemeinde vorgstellt und sie haben etwas vorgetragen. Am dritten Advent kam das Friedenslicht zu uns. Heiligabend gab es den Krippenspielgottesdienst, in welchen der große Kruemel in Form eines Verletzten mitwirkte,dies bedeutete Text lernen im Vorfeld und ein wenig Kostüm basteln. Der große Kruemel hat zum Glück keine Schwierigkeiten einen Text zu lernen und das Kostüm musste auch nicht aufwendig sein, man sollte nur die Rolle erkennen. So Schnippelte und nähte ich aus einer alten Mullwindel einfach einen Kopf und Armverband. Nun wird sich der ein oder andere fragen, was ein Verletzter im Krippenspiel zu suchen hat, einfach erklärt es war eine andere Geschichte. Nämlich die des kleinen Engels der auf der Suche nach dem Kin im Stall war und auf seinen Weg den ein oder anderen traf und fragte. Bis hier hin hat dergroße Kruemel an allem immer wieder Spaß. Wir unterstützen ihn bei seinen Vorbereitungen und Fragen, lesen und erklären.

Nun gehen hier klassisch am 6. Jan oder je nachdem wie es fällt die Sternsinger rum und sammeln für einen guten Zweck, dort machen die Kommunionskinder auch oft mit. Jedoch gab es dafür eine Einladung und man sollte sich anmelden. Auch auf diesem Weg wollten wir den großen Kruemel begleiten, wir erklärten ihm die Aktion und den Sin dahinter, aber er möchte an dieser freiwilligen Aktion nicht teilnehmen. Ja richtig freiwillig. Schade finde ich es dann, wenn man hier im Dorf anscheinend schief angeschaut oder mit tollen Nachrichten schon gefühlt gezwungen wird das Kind da anzu melden ob es will oder nicht. Es auf Knieen zu flehen doch mitzumachen. So entsteht zumindest der Eindruck. Wohl bemerkt machen auch ein paar andere nicht mit. Aber ist es nicht der falsche Weg in der Erziehung und zu Gott, wenn ich mein Kind „zwinge“ bzw. nötige mit allerlei Mitteln (es gibt in Anschluss immer Pommes, Wurst und Eis und auch ein Teil der Süßigkeiten ist für die Kids) an einer freiwilligen Aktion teilzunehmen, nur weil es sich vielleicht hier so gehört? Was vermittel ich denn meinen Kind? Ist sowas noch unterstützen? Ich finde ich unterstütze es doch viel mehr, wenn ich ihm bei freiwilligen Sachen auch die Entscheidung lasse. Er kann doch selbst entscheiden ob er da mitmachen möchte oder nicht, egela warum oder warum er das nicht machen möchte. Nur so kann er meiner Meinung nach auch in seinen Glauben ein eigenständiger Mensch werden. Warum sollte er dem dörflichen Gesellschaftsdruck nachgeben, anstatt Anders und individuell zu sein. Oder was meint ihr?

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